Himbeere, Melone
Umami
★★☆☆ / Adstringenz
★☆☆☆
Körper
★★☆☆ / Röstung
★★☆☆
Cultivar und Hintergrundinfos
Yamakai ist eine Sorte, die 1949 aus einem Yabukita-Samen entwickelt wurde und 1949 als Shizu-7166 bekannt wurde. Ab 1967 wurde sie verwendet und dann in Yamakai umbenannt. Sie ist aus aromatischer Sicht eine sehr charakteristische Teepflanzensorte, die heute allerdings nicht mehr weit verbreitet ist. Obwohl sie lange Zeit für beschattete Tees verwendet wurde, entfaltet sie als Sencha in voller Sonne ihre köstlichen fruchtigen Aromen. Bei Thés du Japon wissen wir das ganz besonders zu schätzen.
Hier ist ein Beispiel aus Asamiya. Dies ist eigentlich die einzige Plantage dieser Yamakai-Teesorte, die in diesem Anbaugebiet noch vorhanden ist.
wie er duftet
Wir finden bei ihm den Duft von roten Früchten, der an die für diese Sorte typische Himbeermarmelade erinnert.
wie er schmeckt
Am Gaumen wirkt er zunächst erfrischend, relativ leicht, dann nehmen wir im Nachgeschmack und Geruch deutlich süße Aromen wahr, die immer noch an kandierte Himbeeren und rote Früchte erinnern.
Der süße Nachgeschmack ist sehr anhaltend, aber überhaupt nicht schwer, er ist leicht und elegant und vor allem sehr gehaltvoll.
Das Umami ist präsent und moderat und mit einem Hauch von Adstringenz finden wir hier einen sehr ausgewogenen und fließenden Sencha mit einer mineralischen Note.
Gesamtfazit
Mit seinen exquisiten Aromen und anhaltenden fruchtigen Noten bewahrt dieser seltene Sencha aus Asamiya unbestreitbar die Charakteristika eines Yamakai-Tees, unterscheidet sich aber dennoch von den unbeschatteten Yamakai-Tees, die man heute noch in Shizuoka findet.
Steckbrief
Art des Tees: Futsumushi sencha
Herkunft: Präfektur Shiga, Stadt Kôga, Shigaraki Ortschaft, Kami-Asamiya, Hirao
Cultivar: Yamakai
Ernte: 11. Mai 2026