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Hier haben wir einen Matcha aus Uji und somit aus der Präfektur Kyōto, der Wiege der japanischen Teekultur. Bei Matcha ist der Blend (oder die Komposition, „Gôgumi” auf Japanisch) viel mehr noch als bei anderen Teesorten die Norm, und diese Praxis ist in Kyōto besonders weit fortgeschritten. Es ist sehr selten, einen Tencha (ungemahlenes Rohmaterial), der gleichzeitig die Qualitäten von Geschmack, Geruch und Farbe vereint, zu finden. Deshalb werden Mischungen entwickelt, um die besten Matchas zu erhalten.
Dieser großartige Matcha wird auf der Grundlage eines Asahi-Cultivars erstellt, der durch Handernte auf einer unbeschnittenen Plantage („Shizen-Shitate“) gewonnen wird.
Er duftet exquisit, süß und vanillig und erinnert an Konditorcreme.
Am Gaumen ist dieser Matcha sehr luftig, ohne jede Adstringenz, und das Umami ist voll und präsent und dennoch äußerst delikat.
Die aromatischen Nuancen von Eiercreme sind ebenfalls vorhanden, wodurch dieser Matcha sehr köstlich, aber nicht schwer wird.
Ein Matcha von höchster Qualität – reichhaltig, elegant und natürlich perfekt für Usucha, aber auch für Koicha geeignet.
Video : Wie man Matcha 'usu-cha' zubereitet
Art des Tees: Matcha
Herkunft: Präfektur Kyoto
Cultivar: Asahi, etc
Vorschlag für die Zubereitung
Matcha-Pulver: 2 g
Wassermenge: 60 ml
Temperatur: 80 °C
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Tipps für die Zubereitung (für Usu-Cha): Gießen Sie zunächst 60 bis 65 ml heißes Wasser in ein Gefäß. Davon anschließend 5 bis 10 ml in ein anderes Gefäß umfüllen. Geben Sie 2 g Matcha in Ihre Schale.
Die 5-10 ml Wasser vorsichtig dazugeben und mit dem Chasen (Bambusbesen) gründlich vermischen, bis eine homogene Mischung entsteht. Auf diese Weise lässt sich leicht ein klumpenfreier Matcha herstellen (Sie können zu diesem Zweck auch 5-10 ml kaltes Wasser verwenden).
Zum Schluss das restliche heiße Wasser dazu gießen und mit dem Chasen kräftig in einer M-förmigen Bewegung erst auf den Boden der Schale, dann weiter oben aufschlagen. Den Chasen dabei locker zwischen den Fingern halten.
Das Ganze sollte nicht zu lange dauern, auch wenn es nicht gelingt, viel Schaum zu bilden, damit die Aromen des Matchas nicht verloren gehen.
Dies ist zwar keine Methode einer klassischen Teezeremonie-Schule, aber eine Art, mit der man auf einfache Weise den bestmöglichen Matcha erhält.