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Kyōtanabe gilt oft als das für die Stärke seines Umamis bekannteste Anbaugebiet für Gyokuro aus Uji. Allerdings wird auch das Gebiet Shirakawa wegen dieser tiefen Aromen hochgeschätzt.
Kyōken 283 ist ein Cultivar, der aus einer einheimischen, jedoch nicht registrierten Uji-Varietät gezüchtet wurde.
Hier haben wir einen Gyokuro, der durch Handernte auf einer unbeschnittenen „Shizen-Shitate“-Plantage gewonnen wurde.
Er ist ausgesprochen mild, mit Aromen von Früchten in Sirup und überraschenden blumigen Nuancen, die an Rosen erinnern. Das Aroma zeichnet sich durch besondere Raffinesse aus.
Am Gaumen hat man natürlich ein volles Umami, das jedoch sehr elegant ist: kraftvoll, aber ohne Schwere. Die Aromen sind pflanzlich, erinnern an gekochtes Gemüse und haben blumige Nuancen.
Bei den folgenden Aufgüssen nehmen diese blumigen Noten ab und es treten Aromen in den Vordergrund, die an Artischocken oder Spinat erinnern.
Dieser Gyokuro zeigt keinerlei Adstringenz, sondern eine deutlich anhaltende Süße und ein sehr reichhaltiges Aroma.
Art des Tees: Gyokuro
Herkunft: Präfektur Kyoto, Uji-Stadt, Gebiet Shirakawa
Cultivar: Kyôken 283
Beschattung: 28 Tage (Überdach-Abdeckung)
Ernte: 26. Mai 2025, Handernte
Vorschlag für einen Aufguss
Teemenge : 5g
Wassermenge : 30ml
Temperatur : 50°C
Ziehzeit : 120 Sekunden