NEU Shincha 2026 [Pestizidfreier Anbau]
Edamame-Bohne, Mais, Gras
Umami
☆☆☆☆ / Adstringenz
★☆☆☆
Körper
★★★☆ / Röstung
★☆☆☆
Cultivar und Hintergrundinfos
Hier haben wir einen Sencha, der ohne den Einsatz von Pestiziden und sogar gänzlich ohne jeglichen Dünger angebaut wurde.
Er stammt aus Shinshiro im Osten der Präfektur Aichi, unweit von Shizuoka, und wird aus der Sorte Asatsuyu gewonnen. Letzterer entstand durch die Selektion von „Zairai“-Teesamen (einheimische Varietäten) aus Uji und wurde im Jahr 1953 neben Yabukita und dreizehn weiteren Cultivaren registriert.
wie er duftet
Das Aroma ist krautig mit subtilen Noten von Mais und Bohnen.
wie er schmeckt
Am Gaumen überrascht es nicht, dass wir nur minimal Umami, aber auch keinerlei Adstringenz feststellen. Der Aufguss vermittelt einen fließenden, durstlöschenden Eindruck. Doch trotz dieser scheinbaren Leichtigkeit haben wir einen wunderbar süßen Nachgeschmack im Mund.
Die Aromen sind grün und erinnern dennoch auch an geröstete Nüsse, Mais und, etwas dezenter, an Edamame-Bohnen.
Die nachfolgenden Aufgüsse sorgen erneut für diesen intensiven süßen Nachgeschmack, mit etwas ausgeprägteren Aromen und einer leichten rauchigen Note.
Gesamtfazit
Bei Aozuru-chaho Thés du Japon ist diese Art von sehr "natürlichem" Tee, dessen Herstellung ohne jeglichen Dünger, selbst ohne Bio-Dünger, erfolgt, eher unüblich.
Dies ergibt ein leichtes Profil, dessen Kraft sich vor allem im Abgang entfaltet.
Die aromatischen Merkmale der Sorte Asatsuyu sind unbestreitbar vorhanden, jedoch sehr subtil. Achtung: Das starke Umami der Asatsuyus auf Kyûshû ist kein Merkmal des Cultivars, sondern vielmehr der Anbaumethode, die durch intensive Düngung und Beschattung gekennzeichnet ist.
Es ist ein Sencha, den man gerne in größeren Mengen trinkt und je nach Geschmack können Sie ihn ruhig sehr heiß aufgießen.
Steckbrief
Art des Tees: Fustûmushi Sencha (lange Dämpfung)
Herkunft: Präfektur Aichi, Stadt Shinshiro, Kreis Hitokuwada, Nakagawara
Cultivar: Asatsuyu
Ernte: 9. May 2026