NEU [Pestizidfreier Anbau]
Jasmin, geröstete Kastanien
Umami
★☆☆☆ / Adstringenz
★☆☆☆
Körper
★★☆☆ / Röstung
★★★☆
Cultivar und Hintergrundinfos
Auch wenn Ureshino in der Präfektur Saga lange Zeit für seinen Kamairicha bekannt war, hat sich die Region heute vor allem zu einem Anbaugebiet für gedämpften Tamaryokucha entwickelt. Hierbei handelt es sich jedoch tatsächlich um einen Kamairicha, also einen Grüntee, dessen Oxidation durch trockene Hitze gestoppt wird, ähnlich wie bei chinesischen Grüntees.
Es ist durchaus überraschend, in Ureshino den Cultivar Fuji-Kaori zu finden, der ursprünglich aus Fujieda in Shizuoka stammt. Es handelt sich um eine wenig verbreitete Varietät, die aus einer Kreuzung zwischen der Assam-Japan Hybride Inzatsu 131 und Yabukita gezüchtet wurde und für ihre unverwechselbaren Aromen bekannt ist.
wie er duftet
Der Duft dieses Fuji-Kaori Kamairicha bietet ein einzigartiges Bouquet aus für diese Teesorte typischen, warmen Aromen mit Noten von Jasmin und Vanille.
wie er schmeckt
Die für Kamairicha aus Kyûshû typischen „Kamaka“-Aromen treten am Gaumen deutlicher hervor und erinnern an geröstete Süßkartoffeln.
Anschließend lassen sich Noten von Jasmin und Trauben wahrnehmen, die für Cultivare des Typs „Inzatsu“ typisch sind. Dieser Tee ist leicht süßlich und weist nur sehr wenig Adstringenz auf. Er ist besonders angenehm zu trinken.
Die folgenden Aufgüsse zeigen mehr Körper und behalten dabei ihre aromatische Fülle bei.
Gesamtfazit
Dieser ungewöhnliche Tee aus Ureshino ist sowohl ein ausgezeichneter Kamairicha als auch ein ausgezeichneter Fuji-Kaori, da er die aromatischen Eigenschaften von beiden in ausgewogener Weise vereint.
Steckbrief
Art des Tees: Kama Iri Cha
Herkunft: Saga-Präfektur, Stadt Ureshino, Bereich Ureshino, Jankuji
Cultivar: Fuji-kaori
Ernte: 5. May 2026