Feige, Kartoffel
Umami
★★★★ / Adstringenz
★☆☆☆
Körper
★★☆☆ / Röstung
★★★☆
Cultivar und Hintergrundinfos
In der Präfektur Kyôto ist Wazuka das wichtigste Anbaugebiet für „Uji-Tee“. Ein großer Teil davon ist beschatteter Tee, wie beispielsweise Kabuse-Cha, der mindestens 14 Tage lang beschattet worden sein muss.
Gokô, gezüchtet aus einheimischen Uji-Varietäten, ist einer der repräsentativen Cultivare aus Kyôto.
wie er duftet
Deutlich erkennbar ist der typische süße Duft des Gokô-Cultivars, der an Feigen erinnert und Nuancen von Kartoffeln aufweist.
wie er schmeckt
Das Umami ist in diesem vollmundigen, süßen und intensiven Aufguss natürlich sehr präsent, wobei die Feigenaromen sofort zum Vorschein kommen. Umami, Süße und fruchtige Aromen hinterlassen einen bleibenden Eindruck am Gaumen.
Die folgenden Aufgüsse bleiben weiterhin intensiv, mit weniger Umami, aber immer noch mit einem süßlichen Geschmack, der an Gemüsebrühe erinnert.
Gesamtfazit
Dieser Kabuse-Cha aus Uji ist sehr typisch für den Cultivar Gokô und somit perfekt für Liebhaber solcher dichten, umami-betonten Grüntees.
Steckbrief
Teesorte: Kabuse-cha
Herkunft: Präfektur Kyôto, Bezirk Soraku, Gemeinde Wazuka, Ishidera
Cultivar: Gokô
Beschattung: 18 Tage (Direkte Abdeckung)
Ernte: 8. Mai 2026