NEU [Coltura senza pesticidi]
Beerenartig, milchig, rauchig
Umami
★☆☆☆ / Adstringenz
★☆☆☆
Körper
★★★☆ / Röstung
★★☆☆
Cultivar und Hintergrundinfos
Der Cultivar Oku-Musashi wurde im Forschungszentrum der Präfektur Saitama (nördlich von Tokio) aus einer Kreuzung zwischen Sayama-Midori und Yamato-Midori entwickelt und 1962 registriert.
Heute ist er selbst in Saitama äußerst selten, sodass es gelinde gesagt erstaunlich ist, ihn in Ureshino auf der Insel Kyûshû auf 500 Metern Höhe angebaut vorzufinden.
Auch wenn Ureshino heute vor allem für den Anbau von gedämpftem Tamaryokucha bekannt ist, wird hier auch weiterhin Kamairicha hergestellt, der früher für diese Region typisch war.
wie er duftet
Der Duft dieses Tees ist intensiv und hat eine besondere Note, die sowohl blumig als auch fruchtig ist. Es ist der warme Duft von Kama-Iri Cha mit holzigen Noten und milchigen Nuancen, sowie roten Beeren, wenn er etwas abkühlt. Hierbei kommen auch die typischen rauchigen Noten und Aromen von gerösteten Kastanien zum Vorschein.
wie er schmeckt
Der Aufguss ist leicht und geschmeidig, trotz der intensiven Aromen, die sehr gut mit denen der Nase korrespondieren.
Der Ausdruck ist trocken und mineralisch.
Der Nachgeschmack ist reichhaltig und erinnert an rote Beeren wie Johannisbeeren. Das besondere Aromaprofil dieses Kama-Iri Cha der Sorte Oku-Musashi kommt bei den folgenden Infusionen am besten zur Geltung.
Gesamtfazit
Dieser Kamairicha besticht durch seine Intensität und seine komplexen, originellen Aromen, die vom wertvollen Cultivar Oku-Musashi stammen.
Steckbrief
Teesorte : Kama Iri Cha
Herkunft: Saga-Abteilung, Stadt Ureshino, Bereich Ureshino, Bôzubaru
Cultivar: Oku-musashi
Ernte: 16. Mai 2026