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Gekochtes Gemüse, süße Bohnen
Umami
★★★★ / Adstringenz
★☆☆☆
Körper
★★☆☆ / Röstung
★☆☆☆
Cultivar und Hintergrundinfos
Neben Uji (Kyoto) und Yame (Fukuoka) ist Asahina, das sich in Okabe in der Stadt Fujieda in Shizuoka befindet, eines der drei berühmten Anbaugebiete für den Gyokuro. Dabei können diese Gyokuros aus Shizuoka, die entlang des Flusses Asahina angebaut werden, durch einen besonders intensiven Duft charakterisiert werden.
Teebauern wie Herr Maeshima Shinya, der den Gyokuro auf unbeschnittenen Plantagen (Shizen-Shitate) anbaut und von Hand erntet, gibt es heute nur noch vereinzelt, und alle sind sie schon im fortgeschrittenen Alter. Dennoch beschatten sie ihre Plantagen weiterhin nicht mit synthetischen Fasern, sondern wie jeher mit handgewebten Strohdächern (komo).
Der frühzeitig zu erntende, umami-reiche und grün leuchtende Saemidori, eine Kreuzung aus Yabukita und Asatsuyu, ist seit einigen Jahren einer der sich am schnellsten verbreitenden Cultivare für Sencha, aber auch für Gyokuro und Matcha.
Und so wird auch dieser Saemidori Gyokuro von Herrn Maeshina Shinya in dieser hochwertigen Tradition hergestellt.
wie er duftet
Dieser Gyokuro hat ein typisches, sehr liebliches pflanzliches Aroma.
wie er schmeckt
Am Gaumen entfaltet sich das Umami intensiv, ohne Adstringenz. Der Aufguss vermittelt ein vollmundiges und samtweiches Gefühl mit Aromen von grünem Gemüse und süßen Bohnen.
Er hat einen schönen, anhaltenden Abgang, der vom Umami dominiert wird.
Dieser Gyokuro bleibt über alle Aufgüsse hinweg äußerst mild.
Gesamtfazit
Dieser Saemidori-Gyokuro aus Asahina ist ein Musterbeispiel für den in Shizuoka typischen Stil. Dank seiner beständigen Umami-Note eignet er sich hervorragend als Einstieg in dieses Genre.
Steckbrief
Teesorte : Gyokuro
Herkunft: Präfektur Shizuoka, Stadt Fujieda, Dorf Okabe, Asahina
Cultivar: Saemidori
Beschattung: 24 Tage (Überdach-Abdeckung)
Ernte: 2., 4. May 2026, Handernte